Unternehmen

 

Als banken- und versicherungsunabhängiger Vermögensverwalter betreuen wir seit 2010 private und institutionelle Anleger (Zulassung). Seit 19.08.2014 sind wir als Unabhängiger Honorar-Anlageberater im Register Unabhängiger Honorar-Anlageberater der BaFin eingetragen, der zuständigen Aufsichtsbehörde (www.bafin.de).

Jeder, der in Deutschland Bank- oder Finanzdienstleistungsgeschäfte anbieten will, benötigt dafür eine Zulassung.

Doch Lizenz ist nicht gleich Lizenz:

Auf der einen Seite stehen die streng regulierten Kreditinstitute (ca. 2.200) und Finanzdienstleistungsinstitute (ca. 700), wie wir, und auf der anderen Seite die freien Finanzvermittler (ca. 220.000). Nur Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsinstitute werden durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) beaufsichtigt. 

Der unabhängige Vermögensverwalter entwickelt sich seit 1998 in Deutschland als eigenständiger Beruf, während die Beratung und Verwaltung von Vermögen zunehmend außerhalb traditioneller Banken und Versicherungen stattfindet. 

Wir sehen uns in der Nähe vieler akademisch geprägter und zulassungspflichtiger Berufe, wie Steuerberater oder Anwälte. Als wichtiger Ansprechpartner im Netzwerk der beratenden Berufe treten wir bei der Verwaltung von Vermögen hinzu.

 

Einzelheiten zu den verschiedenen Lizenzstufen finden Sie anschließend unter:

 

Übersicht Lizenzen

 

 

1. Finanzanlagenvermittler (§ 34f GewO)

Es gibt Finanzanlagenvermittler, die über eine Erlaubnis nach der Gewerbeordnung verfügen müssen (§ 34f GewO). Die Erlaubnis- und Aufsichtszuständigkeit liegt bei den zuständigen Industrie- und Handelskammern. Finanzanlagenvermittler arbeiten auf Provisionsbasis und werden von Produktgebern bezahlt. Finanzanlagenvermittler dürfen im Rahmen der Bereichsausnahme nur zu Investmentfonds beraten. Eine Beratung bezüglich Wertpapieren (z.B. Aktien, festverzinsliche Wertpapieren etc.) ist nicht erlaubt.

 

2. Honorar-Finanzanlagenberater (§ 34h GewO)

Es gibt Honorar-Finanzanlagenberater, die über eine Erlaubnis nach der Gewerbeordnung verfügen müssen (§34h GewO). Die Erlaubnis- und Aufsichtszuständigkeit liegt bei den zuständigen Industrie- und Handelskammern. Das Berufsbild des Honorar-Finanzanlagenberaters ist dadurch gekennzeichnet, dass er sein Honorar vom Anleger bekommt. Der Honorar- Finanzanlagenberater darf im Rahmen der Bereichsausnahme nur zu Investmentfonds beraten. Eine Beratung bezüglich Wertpapieren (z.B. Aktien, festverzinsliche Wertpapieren etc.) ist nicht erlaubt.

 

3. Unabhängiger Honorar-Anlageberater (§ 64 Absatz 5 WpHG)

Unabhängige Honorar-Anlageberater verfügen über eine Erlaubnis der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin). Der Unabhängige Honorar-Anlageberater unterliegt einem gesetzlichen Provisionsverbot und bekommt sein Honorar ausschließlich von seinem Kunden. Die Bezeichnung „Unabhängige Honorar-Anlageberatung“ ist gesetzlich geschützt. Das soll dem Kunden ermöglichen, diese qualifizierte Form der Anlageberatung erkennen und darauf vertrauen zu können, dass die Beratung den besonderen Wohlverhaltenspflichten genügt. Darum dürfen Institute ihre Dienstleistung auch nur dann als Unabhängige Honorar-Anlageberatung bezeichnen, wenn sie bei der BaFin in das Register Unabhängier Honorar-Anlageberater eingetragen sind. Die BaFin trägt dort nur Institute ein, die durch eine Prüfbescheinigung nachweisen, dass sie die besonderen Anforderungen an die Unabhängige Honorar-Anlageberatung erfüllen (wie z.B. breit gestreute Angebotspalette). Ein Unabhängiger Honorar-Anlageberater darf zu Investmentfonds und allen Wertpapieren beraten.